Die großen Terroirs von Forst
Nur wenige Orte verfügen über eine solche Dichte herausragender Weinlagen wie Forst. Jede dieser Herkünfte besitzt ihren eigenen Charakter, ihren eigenen geologischen Ursprung und ihre eigene Stimme.
Gemeinsam prägen sie das Bild eines Weinortes, dessen Ruf weit über die Grenzen der Pfalz hinausreicht.

Forster Ungeheuer
Majestätisch. Kraftvoll. Legendär. Ein Terroir von außergewöhnlicher Ausstrahlung. Kraft, Eleganz und Tiefe verbinden sich hier zu Weinen mit großer Persönlichkeit.
Forster Musenhang
Forster Pechstein
Vulkanische Spannung. Schwarzer Basalt. Ein Weinberg, geformt von vulkanischem Gestein. Die Weine zeigen eine markante Mineralität, feine Kräuterwürze und eine beeindruckende Klarheit.
Forster Kirchenstück
Himmlisch. Tief. Zeitlos.Eine der berühmtesten Riesling-Lagen Deutschlands. Geprägt von Basalt, Kalk und Buntsandstein entstehen hier Weine von beeindruckender Tiefe, Präzision und außergewöhnlichem Reifepotenzial.
Forster Freundstück
Das zarteste Filetstück Forsts.Eine kleine, hochklassige Lage, die für Eleganz, Präzision und feine Mineralität steht. Rieslinge mit großer Raffinesse und zurückhaltender Größe.
Forster Jesuitengarten
Seidig. Warm. Harmonisch. Zwischen Pechstein und Kirchenstück gelegen, entstehen hier Rieslinge von feinster Balance, innerer Ruhe und bemerkenswerter Finesse.
Forster Elster
Forster Stift
Unsere Weinlagen
Fünf Lagen. Eine Herkunft.
Forster Kirchenstück
Im Jahr 1830 wurde dem Kirchenstück die höchste Bodenbonitätsklasse 65 bei der bayrischen Landaufnahme zuerkannt. Die damit beste Weinlage der Pfalz mit ca. 3,7 ha liegt direkt am westlichen Ortsrand hinter der Forster Kirche. Ausschließlich Riesling wird auf dem leicht ansteigenden Gelände (120-150 m NN) angebaut. Mauern und Sandsteingebäude, die den Weinberg eingrenzen, speichern am Tage die Sonnenenergie und geben diese wiederum in der Nacht mit einem leichten, trockenen und warmen Windstrom ab. Dieses Klima, der Boden aus verwittertem Buntsandstein, Basalt, Kalksteingeröll und lehmigen Sand machen das Kirchenstück zur Spitzenlage. Die ausgewogenen, dichten und sehr saftigen Weine zeigen eine Vielfalt an Aromen und sind sehr langlebig. Im einstigen Besitz vom Fürstbistum Speyer wurde der Weinberg in der Großlage Mariengarten am Anfang des 19. Jahrhunderts noch Kirchenbuckel genannt.


Forster Pechstein
Die Weinberge, ca. 15 ha liegen am nordwestlichen Ortsrand von Forst und erstrecken sich ansteigend (120-160 m NN) von der Weinstraße bis fast an den Waldrand. Sie gehören zur Großlage Mariengarten. Der Boden aus Basalt – vom ehemaligen Vulkan Pechsteinkopf – und Buntsandsteingeröll sowie die hohe Sonneneinstrahlung bewirken ein hohe Reife der hier überwiegend angebauten Riesling-Weine. Durch die Bodencharakteristik und das Klima erhalten die Rieslinge eine außerordentliche Mineralität. Das Aroma der schlanken Weine erinnert an Zitrusfrüchte.
Forster Ungeheuer
Wein vom Riesling und Scheurebe reifen in der ca. 29 ha großen Weinlage ungeheuerlich gut. Das zur Großlage Mariengarten gehörende Ungeheuer westlich von Forst zeigt eine Bodenbeschaffenheit aus Buntsandstein mit Kalkgeröll und Basalt. Das Gelände (120-170m NN) ist teils flach – die windgeschützte Hanglage am Waldrand bringt sehr gut gereifte Weintrauben hervor. Früher als in anderen Lagen lässt das gute Klima die Rebblüte und die Reife der Weintrauben beginnen. Feinfruchtige Weine mit enormer Dichte und Fülle zeigen Aromen von Aprikose, Pfirsich und Ananas. Übrigens, die Lage ist nach dem Namen vom Deidesheimer Stadtschreiber Johann Adam Ungeheuer aus dem 17. Jahrhundert benannt.


Forster Jesuitengarten
Am nördlichen Ortsrand von Forst erstreckt sich die am zweithöchsten bewertete Weinlage der Pfalz über ca. 7 ha zwischen der Lage Pechstein und Kirchenstück. Ausschließlich Riesling wird angebaut auf dem nach Westen leicht ansteigenden Gelände (120-150 m NN) aus Sandsteingeröll, Basalt und sandigem Lehm. Die sehr feinen, eleganten Weine zeigen ein hervorragendes Zusammenspiel von Mineralien und Frucht. Der Name rührt aus ehemaligen Besitz des Jesuitenordens im Jahre 1764. Er galt als Förderer des Weinbaus.
Forster Freundstück
Mit ca. 3,5 ha ist das Freundstück am westlichen Ortsrand von Forst die kleinste Weinlage mit überwiegend Riesling und Spätburgunder in der Großlage Mariengarten. Das flache Gelände (120-130 m NN) mit Boden aus Buntsandsteingeröll und teilweise Kalkgeröll bringt feinfruchtige Weine mit hoher Reife. Die gut geschützte Lage lässt Rieslinge mit guter Struktur, Mineralität und Säure außerordentlich gut reifen.

